Hohes C – Trink’s zuerst

Vor geraumer Zeit habe ich bei der Produkttesteraktion „Trink’s zuerst“ von Hohes C mitgemnacht. Es wurde über Facebook dazu aufgerufen, die neue Sorte Apfel-Holunderbeere aus der Reihe „Heimische Früchte“ zu testen und da dachte ich mir, das probier ich doch mal…
Am Donnerstag hatte der Postbote dann versucht, mir die Flasche zuzustellen, allerdings war ich da arbeiten und konnte das Paket erst gestern bei der Post abholen.

Der abgeholte Karton war gigantisch, da hätte man locker 4-5 Flaschen drin unterbekommen und zuerst dachte ich dann, vielleicht ist es doch nicht die Testflasche. Dann gings ans Auspacken…Nach dem Öffnen zuhause stellte ich dann fest, mehr Füllmaterial als Inhalt, es waren ganz viel Papier und „Styroporschnipselchen“ in dem Karton und dann nochmal in extra Pappe verpackt die Plastikflasche Hohes C.

Und das schreibt der Hersteller:
„Mit hohes C „Heimische Früchte“ bieten wir Ihnen eine Auswahl an gesunden und leckeren Säften aus heimischen Früchten, die in voller Reife geerntet werden. Dadurch enthalten heimische Früchte nicht nur den ganzen Geschmack, sondern auch die optimale Zusammensetzung an wertvollen Inhaltsstoffen.
Für unsere Sorte „Apfel und Holunderbeere“ verwenden wir Äpfel und Holunderbeeren aus Deutschland und Österreich. Die Acerola-Frucht liefert zusätzliches natürliches Vitamin C.“

Ich hab mir dann auch direkt ein Glas zum Testen eingegossen. Die Farbe ist ein dunkles Rot, ein bißchen wie Traubensaft und auch der Geruch hat mich sehr an Traubensaft erinnert. Da ich noch nie Holundersaft getrunken habe, wusste ich auch nicht so wirklich, welcher Geruch mich erwartet. Farbe und Geruch waren auf jeden Fall sehr gut und wirkten sehr appetitlich.

Als ich allerdings dann den ersten Schluck trank, wurde ich doch ein bißchen enttäuscht. Ich nehme an durch den hohen Anteil an Apfelsaft (91% Apfelsaft aus Apfelsaftkonzuentrat) und dem geringen Anteil an Holunder (6%) schmeckte der Saft doch eher nach Apfel mit einem Hauch Holunder. Das fand ich persönlich etwas schade, ich hatte mir ein „spezielleres“ Geschmackserlebnis gewünscht. Der Geschmack ist ok, aber mehr auch nicht.

Auch wenn Hohes C großen Wert auf 100% Frucht ohne Zuckerzusatz legt, so war mir der Saft für meinen Geschmack dann aber auch doch zu süß. Wenn man Mineralwasser dazugibt, dann wird das ganze erfrischender und schmeckt nicht mehr ganz so süß, verliert aber auch natürlich noch mehr an Geschmack.

Alles in allem kann man sagen, Hohes C Heimische Früchte in der Sorte Apfel und Holunderbeere kann man ganz gut trinken, besonders in Sommermonaten eignet es sich mit Wasser vermischt sicher sehr gut als Erfrischungsgetränk, wer allerdings eine überragende Geschmacksexplosion im Mund erwartet, der wird sicher enttäuscht werden.

Laut Flaschenaufdruck gibt es auch noch die Sorten „Apfel und Birne“, „Apfel und Quitte“, „Apfel und Johannisbeere“ sowie „Apfel und Pflaume“. Da ich davon ausgehe, dass die anderen Sorten ebenfalls größtenteils aus Apfelsaftkonzentrat bestehen, finde ich es etwas schade, dass man nicht mal ganz andere Kombinationen in den Handel bringt. Aber probieren werde ich vielleicht auch mal die anderen Sorten von „Hohes C Heimische Früchte“.

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