Unser 1. gemeinsamer Monat – Teil 1 im Krankenhaus

Jetzt ist es schon einen Monat her, seit unser Zwerg in unser Leben getreten ist. Ein Monat voller Turbulenzen, Überraschungen, Freuden, Tränen und ganz ganz vieler toller Momente.

Die Geburt und auch die ersten paar Tage im Krankenhaus verliefen ganz normal (oder zumindest in etwa so, wie ich es auch erwartet habe). Nach ca. 9 Stunden im Kreißsaal kam der Kleine per Saugglocke zur Welt, war von Anfang an recht fidel und war auf den ersten Blick schonmal kerngesund. Er brachte 3.760g auf die Waage und war 54cm groß.

Tagsüber hatten wir immer mal wieder Besuch, auch wenn es mir wichtig war, dass das alles nicht zuviel wurde, außerhalb der Familie sollte man mich dann lieber zuhause besuchen, einfach damit es mir und Finn nicht zuviel wird aber auch aus Rücksicht auf meine Zimmermitbewohnerin. Das klappte auch alles recht gut, die Tage verliefen sehr harmonisch. Nachts hielt er mich dann aber enorm auf Trab, alles war ganz neu, das Stillen klappte am Anfang vor allem nachts nicht besonders, dadurch wurde ich nervös, das übertrug sich aufs Kind, und so kam es, dass wir nachts beide kaum schliefen.

Anfangs dachte ich noch, der wenige Schlaf würde dazu führen, dass er immer ein bißchen schlapp und auch beim Trinken unmotiviert war. Am dritten Tag stellten die Ärzte dann aber fest, dass unser Sohn nicht nur leicht gelb im Gesicht war, sondern der dazugehörige Bilirubinwert auch die nicht behandlungsbedürftige Grenze überschritten hatte, so dass er erstmal für 24 Stunden unter eine Bestrahlungslampe sollte. Damit hing auch seine andauernde Müdigkeit zusammen sagte man uns. Alle waren aber recht optimistisch, dass sich unser „Problem“ mit der Bestrahlung beheben lassen würde.

Wie sich herausstellte, stimmte das leider nicht, der Wert wurde noch schlechter und so wurde er dann in die nächste Kinderklinik verlegt. Das war vielleicht ne Aufregung. Da ist der Kleine gerade mal 5 Tage auf der Welt und dann soll ich ihn schon wieder hergeben? Glücklicherweise bietet die Klinik für Stillende als Begleitpersonen Zimmer an. Ich war total froh, dass das angeboten wurde. Ich konnte in dem Zimmer schlafen (oder tagsüber auch fernsehen oder lesen), hatte Dusche und WC und immer wenn mein Sohn gestillt werden wollte, haben die Schwestern mich angerufen und ich bin dann zu ihm auf die Station gegangen. Längere Zeit bei ihm bleiben ging leider nicht, weil er natürlich möglichst schnell wieder unter die Lampen musste und man da dann nicht reingucken durfte. Er war an eine Infusion angeschlossen, um zusätzlich noch Flüssigkeit zu geben, damit das Bilirubin „ausgeschwemmt“ werden konnte. Nach 3 Tagen war der Wert dann endlich gut und man machte uns Hoffnungen das Krankenhaus bald verlassen zu dürfen. Und tatsächlich, montags durften wir endlich nach Hause.

Und wies dann da weiterging, davon schreibe ich dann in einem der nächsten Artikel…

Ein Gedanke zu „Unser 1. gemeinsamer Monat – Teil 1 im Krankenhaus

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