Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter von Ramona Ambs – Rezension

Ich habe mal wieder ein neues Buch von Blogg dein Buch zwecks Rezension erhalten, konnte mich aber erst mit einiger Verspätung dem Lesen widmen. Dieses Mal gabs Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter aus dem UBooks Verlag

exklusives HARDCOVER
12 x 18cm, 128 Seiten
ISBN 978-3-939239-46-8
Preis: 12,95 Euro
Erscheinungsdatum: 7.3.2013

Klappentext:
Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Romy bei ihren vom Holocaust traumatisierten jüdischen Großeltern auf. Gefangen in diesem Käfig aus Erinnerungen, die nicht ihre eigenen sind, sucht sie nach einem Ausweg.
Sie schnüffelt an den Lacken im Keller, probiert die Tabletten der Großmutter und schließlich auch den Stoff, der bereits ihrer Mutter den Tod brachte: Heroin.
Romy landet schließlich auf der Straße. Sie lässt sich treiben, verdingt sich eine Weile in Istanbul, bevor sie sich verliebt und das Leben nicht mehr gelb, sondern golden strahlt. Aber auch das goldene Strahlen der Liebe kann die Schatten über Romys Leben nicht vertreiben …

Rezension:
„Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“ ist der erste Roman von Ramona Ambs. Seit 2003, arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin und veröffentlichte bisher Gedichte und Essays.

In ihrem Roman beschreibt die Autorin die Geschichte von Romy, die versucht, die traumatischen Erlebnisse ihrer Großeltern und deren Einfluss auf ihr eigenes Leben auf ihre eigene Art zu bewältigen. Zuerst holt sie sich Kick und Abwechslung durch die Tabletten Ihrer Großmutter oder durch das Schnüffeln an Lacken im Keller ihres Großvaters, doch schon bald greift sie auch zu härteren Drogen und landet wie auch schon ihre verstorbene Mutter beim Heroin. Zwischendurch versucht sie immer wieder den Drogen den Rücken zu kehren, macht mehrere Entzüge, wird jedoch jedes Mal wieder rückfällig und befindet sich während der gesamten Geschichte immer auf der Suche nach dem „goldenen Strahlen der Sonne“ ohne es jedoch zu finden…

Die Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht von Romy auf nur 126 Seiten erzählt ohne dass man den Eindruck gewinnt, es würde noch etwas fehlen. Die Geschichte ist nach dieser kurzen Zeit einfach schon erzählt. Die Autorin benutzt eine einfache, nüchterne und sehr direkte Sprache, durch die man sich sehr schnell in die Story einfindet. Die Protagonistin und ihre Gefühle sind sehr anschaulich beschrieben. Trotz der Tragik der Geschichte finden sich an unterschiedlichen Stellen auch immer wieder humorvolle Passagen, die den Leser zum Schmunzeln und auch zum herzhaften Lachen bringen.

Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt und es las sich sehr flüssig.

Bislang das Beste, was mir bisher von BloggDeinBuch zur Verfügung gestellt wurde!

5 von 5 Sternen für „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter!

Ein Gedanke zu „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter von Ramona Ambs – Rezension

  1. Beatrix Petrikowski

    Das ist ja witzig! Ich habe eine Webseite, die beadiary heißt… Aber das nur am Rande. Auch mich hat das Buch von Anfang an gefesselt, obwohl ich bei dem Titel etwas ganz anderes erwartet hatte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.